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Freie Fahrt für Retter!

Ab 01.01.2017 ist die Rettungsgasse in der StVO geregelt

Ab dem 01.01.2017 erklärt die Strassenverkehrsordnung, wie eine Rettungsgasse auf mehrspurigen Straßen zu bilden ist.

 

Die Fahrt mit Einsatzfahrzeugen auf Autobahnen und Schnellstraßen war in der Vergangenheit für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen immer ein Höllenritt - sofern sie überhaupt durchkamen. Wertvolle Minuten gingen verloren, da andere Verkehrsteilnehmer oft einfach nicht wussten, wie sie sich beim annähern eines Einsatzfahrzeuges zu verhalten haben.

Ab dem 01.01.2017 versucht daher der Gesetzgeber durch eine neue Regelung in § 11 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung hier mehr Klarheit zu schaffen:

"Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden."

Wichtig ist dabei, dass die Gasse schon dann gebildet wird, wenn der Verkehr stockt, da sonst kein Platz und keine Zeit zum rangieren bleibt, wenn sich ein Rettungsfahrzeug von hinten annähert.

Wer die Rettungsgasse bei stockendem Verkehr nicht vorschriftsmässig bildet, muss damit rechnen, mit einer Geldbuße bzw. einem Verwarngeld in Höhe von 20€ belegt zu werden (§ 49 Abs.1 Nr.11 StVO)